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| Faustball |
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| 1. Allgemeines |
| 1.1 Spielidee |
| Faustball ist ein Rückschlagspiel, bei
dem sich zwei Mannschaften auf zwei Halbfeldern gegenüberstehen,
ähnlich wie beim Volleyball. Sie sind durch eine Mittellinie
und eine Schnur (auch Leine genannt) getrennt, die zwischen
zwei Pfosten in 2 m Höhe gespannt ist. Jede Mannschaft
besteht aus fünf Spielern, die versuchen, einen Ball mit
dem Arm oder mit der Faust über die Leine so in das gegnerische
Halbfeld zu schlagen, dass er für die andere Mannschaft
nicht erreichbar ist. |
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| 1.2 Ballberührung |
| Der Ball darf zwischen jeder Berührung
durch einen Spieler einmal auf dem Boden aufspringen, jedoch
nur innerhalb des Spielfeldes. Pro Spielzug darf er von maximal
drei unterschiedlichen Spielern berührt werden, muss dann
aber spätestens durch den dritten Spieler über die
Leine zum Gegner zurückgespielt werden. Die
Leine wurde in den letzten Jahren der besseren Sichtbarkeit
wegen durch ein 5 cm breites netzartiges Band ersetzt. Es
darf weder von einem Spieler noch vom Ball berührt werden
(Fehler). Der Ball wird bei der Abwehr und beim Zuspiel mit
der Innenseite des ausgestreckten Unterarms gespielt, beim
Angriff mit der Faust geschlagen. Berührt er die ausgestreckte
Handfläche oder andere Körperteile als den Arm,
wird es als Fehler gewertet. |
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| 1.3 Zählweise |
| Gespielt wird nach Punkten. Wenn eine Mannschaft
einen Fehler macht, bekommt die andere einen Punkt, auch wenn
sie keinen Aufschlag hatte. Die Mannschaft, die den letzten
Fehler begangen hat, macht den nächsten Aufschlag. Gewonnen
hat die Mannschaft, die zuerst drei (bei Meisterschaften oder
Turnieren manchmal zwei) Sätze für sich entschieden
hat. Ein Satz endet bei 20 Punkten, wobei mindestens 2 Punkte
Differenz sein müssen. Der Satz ist jedoch spätestens
bei 25 Punkten zu Ende (25:24 ist also möglich). In manchen
Spielklassen oder bei Turnieren ist auch ein Spiel auf Zeit
möglich (z. B. zwei Halbzeiten à 10 Minuten). |
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| 1.4 Fehler |
Als wichtigste Fehler
(und damit Punkt für die gegnerische Mannschaft) werden
gewertet:
- Der Ball oder ein Spieler berührt
die Leine oder die Pfosten
- Der Ball berührt außerhalb
des Spielfelds den Boden
- Der Ball berührt zweimal hintereinander
den Boden, ohne dass eine Berührung durch einen Spieler
dazwischen war.
- Der Ball wird seitlich an den Pfosten
vorbei oder unterhalb der Leine ins gegnerische Feld gespielt.
Er darf nur oberhalb der Leine und zwischen den gedanklich
nach oben verlängerten Pfosten ins gegnerische Halbfeld
gespielt werden.
- Mehr als drei Spieler einer Mannschaft
berühren den Ball während eines Spielzuges (spätestens
der dritte Spieler muss den Ball ins gegnerische Halbfeld
befördern)
- Ein Spieler berührt zum zweiten Mal
innerhalb eines Spielzuges den Ball. Wenn drei Ballberührungen
stattfinden, müssen es drei unterschiedliche Spieler
sein.
- Der aufschlagende
Spieler berührt oder übertritt beim Aufschlag
die 3-m-Linie (Aufschlaglinie)
- Der Ball berührt einen anderen Körperteil
als den Ober- oder Unterarm oder die Faust. Ebenso wenig
darf der Ball mit der Handfläche berührt werden.
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| 1.5 Feld- und Hallensaison |
| Faustball ist kein saisonbedingter Sport.
Im Sommer (Feldsaison) spielt man es im Freien auf dem Sportplatz
(Feldgröße 50 x 20 m). Im Winter (Hallensaison) wird
in der Halle gespielt, wobei dann das eingezeichnete Handballfeld
als Spielfläche benutzt wird (Feldgröße 40 x
20 m). In der Halle ist jede Wandberührung durch den Ball
ein Fehler. Die Decke darf berührt werden, außer
beim Versuch, den Ball über die Leine ins gegnerische Feld
zu schlagen (Fehler). |
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| 2.
Das Spielfeld |
| Im Freien hat das
Spielfeld eine Ausdehnung von 50 x 20 m. In der Halle wird das
Handballfeld benutzt, welches von diesen Maßen auch abweichen
kann (meist 40 x 20 m). Die Aufschlaglinie ist jeweils 3 m von
der Mittellinie entfernt. Sie darf beim Aufschlag nicht berührt
werden. Die Linien gehören zum Feld, d. h. wenn der Ball
die Linie berührt, ist dies kein Fehler und es wird weitergespielt.
Die Leine oder das Band ist zwischen
zwei Pfosten gespannt. Die Oberkante befindet sich in 2 m
Höhe (Männer) bzw. 1,90 m (Frauen). Zum Spielfeld
gehört auch eine gewisse Auslaufzone, die im Freien eingezeichnet
ist, in der Halle jedoch durch die Wand bzw. Tribünen
begrenzt wird. |
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| 3 Der Ball |
| Der Faustball ist
hohl, luftgefüllt und besteht aus Leder. Er muss gleichmäßig
rund und straff aufgepumpt sein. Für das Spiel in der Halle
und für verschiedene Witterungen im Freifeld bietet der
Handel Bälle mit unterschiedlichen Oberflächen an
(z. B. Naturleder, Kunststoffüberzug, gummierte Oberfläche).
Sein Gewicht kann variieren zwischen
320 – 350 gr (Frauen) und 350 – 380 gr (Männer).
Sein Umfang muss 65 – 68 cm betragen, sein Luftdruck
zwischen 0,55 und 0,75 bar liegen. Er ist damit in etwa so
hart wie ein Wettkampffußball (0,6 – 0,7 bar),
aber etwas weicher als ein Volleyball (0,7 – 0,9 bar).
Auch sein Umfang ist ähnlich dem eines Fußballs
bzw. Volleyballs.
Der Ball kann bei einem satten Angriffsschlag
100 – 120 km/h erreichen. Seine Pflege ist eine Wissenschaft
für sich. Jede Mannschaft hat ihre eigenen Pflegemethoden
(z. B. fetten, wachsen, behandeln mit Pflegesprays), um ihn
der eigenen Spieltaktik sowie den äußeren Spielbedingungen
anzupassen. |
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| 4 Die Spieler |
| 4.1 Die Aufstellung |
| Im Gegensatz zum Volleyball, wo die Spieler
rotieren und nach jedem Aufschlagwechsel eine andere Position
einnehmen, hat im Faustball jeder Spieler seine feste Position.
Sie darf zwar im Spiel beliebig vertauscht werden, doch dies
ist eher unüblich, da meist jeder Spieler ein Spezialist
auf seiner Position ist. Ein weiterer Unterschied zum Volleyball
ist der, dass das Faustball-Spielfeld viel größer
ist, eine Faustballmannschaft jedoch einen Spieler weniger hat
als eine Volleyballmannschaft, wodurch jeder einzelne Spieler
viel mehr Raum abdecken muss, um Bälle zu erlaufen. Allerdings
darf der Ball ja zwischen jeder Berührung eines Spielers
einmal auf dem Boden aufspringen.
Abhängig vom Untergrund (Halle oder Rasen, schneller
oder langsamer Boden, z. B. bei Nässe) ändert sich
die Aufstellung. In der Abbildung sind zwei unterschiedliche
Aufstellungen zu erkennen:
Mannschaft A zeigt die typische Aufstellung in der Feldsaison
(W-Form). Der Zuspieler deckt das vordere Mittelfeld ab, um
kurz gespielte Bälle direkt hinter die Leine erlaufen
zu können. Allerdings muss er dabei in Kauf nehmen, dass
er bei geradlinigen, harten Angriffsschlägen durch die
Mitte nur eine kurze Reaktionszeit zur Abwehr hat.
Mannschaft B zeigt die typische Hallenaufstellung (U-Form).
Da der Ball in der Halle eher berechenbar ist und somit kurze
Angriffsbälle nicht so effektiv sind, zieht sich der
Zuspieler an die hintere Auslinie zur Abwehr zurück.
Allerdings hat er dabei das größte Laufpensum zu
leisten, da er immer wieder zum Zuspiel nach vorne laufen
muss.
Auf internationalem Niveau wird auch im Feld meist in der
U-Form gespielt, da sie gegen harte Angriffsbälle bessere
Abwehrmöglichkeiten bietet, die Spieler jedoch genügend
Grundschnelligkeit besitzen, um kurz in die Mitte geschlagene
Bälle noch erlaufen zu können.
Eingewechselt werden darf beliebig auf jede Spielposition,
aber nur bei eigenem Aufschlag oder einem Time-out, wobei
jede Mannschaft pro Satz eine Auszeit in Anspruch nehmen kann. |
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| 4 .2 Die Angabe
(Aufschlag) |
| Schlagkraft, Treffsicherheit und ein optimaler
Bewegungsablauf sind notwendig, um die Angabe (auch Aufschlag
genannt) zur vollen Wirkung kommen zu lassen. Der Aufschläger
versucht, einen direkten Punkt damit zu erzielen, oder wenigstens
den Spielaufbau beim Gegner zu erschweren. Getroffen wird der
Ball meist mit der Innenfläche der Faust. Die volle Wucht
erreicht der Ball jedoch, wenn man ihn mit der zur Faust geballten
Handkante trifft. Das Risiko zum Fehlschlag ist dabei größer,
weil die Aufschlagfläche kleiner ist als bei der Innenfläche
der Faust.
Eine Variante, die nur wenige beherrschen, ist der sogenannte
Rundschlag. Der gestreckte Arm beschreibt eine runde Bewegung
von hinten nach vorne, Treffpunkte sind der Innen-Unterarm
oder die Faust-Oberseite. Die Flugbahn des Balles ist für
den Gegner kaum vorherzusehen, und der Rundschlag erlaubt
auch steil geschlagene Bälle auf die gegnerischen Angreifer.
Bei der Angabe muss der Schlagmann hinter der Aufschlaglinie
(3-m-Linie) stehen. Nimmt er Anlauf, so muss die erste Bodenberührung
unmittelbar nach der Ballberührung (bzw. bei einer gesprungenen
Angabe die Landung) ebenfalls hinter der Linie erfolgen, sonst
wird es als Fehlangabe gewertet. |
Es gibt verschiedene
Aufschlagvarianten:
- geradlinig mit voller Wucht in die Lücke zwischen
Zuspieler und Abwehrspieler,
- mit Seitenschnitt, so dass sich der Ball zwischen Angreifer
und Abwehrspieler hineindreht,
- stark unten angeschnitten und kurz hinter die Leine gelegt,
- als Aufsetzer vor die Beine des Gegners,
um nur einige zu nennen.
Die Angabe bzw. der Aufschlag ist, wie bei vielen Ballspielen,
oft reine Nervensache. Ist sie zu schlecht, erleichtert sie
den Spielaufbau des Gegners. Auch kann bei zu hohem Risiko
leicht eine Leinenberührung oder ein Ausball die Folge
sein. Ein Aufschlag-Ass kann jedoch einer in Rückstand
geratenen Mannschaft als Motivation dienen und führt
dadurch nicht selten zu einer Wende im Spiel. |
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| 4.3 Die Abwehr |
| Der Abwehrspieler bereitet mit gekonnter Deckungsarbeit
den eigenen Angriff vor. Ohne gelungene Abwehr kein Angriff.
Ein guter gegnerischer Angriffsball ist kaum im Laufen zu erreichen.
Meist werden die letzten Meter im Hechtsprung zurückgelegt,
um den Ball noch zu erreichen, bevor er zum zweiten Mal den
Boden berührt. Ist dabei die Innenseite des Unterarms nicht
genau hinter dem Ball, d. h. in der Flugbahn, springt der Ball
unkontrolliert seitlich weg. Besonders gilt dies, wenn der Ball
nass ist. |
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| Auch die große Wucht eines Angriffsschlags
herauszunehmen durch dosiertes Zurückziehen des Armes beim
Treffen ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Zu einem
guten Abwehrspieler gehören Gewandtheit, Schnelligkeit,
Reaktionsvermögen, Sicherheit am Ball, Stellungsspiel sowie
der Mut zum körperlichen Einsatz. Dieser unbedingte Einsatz
jedes Spielers ist es, was die Dynamik des Faustballsports ausmacht. |
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| 4.4 Das Zuspiel |
Der Zuspieler oder Aufbauspieler beeinflusst
wesentlich die Art des folgenden Angriffs. Er muss in der Lage
sein, seinem Angriffsspieler aus jeder Position, innerhalb und
außerhalb des Spielfeldes, den Ball präzise zuzuspielen
(auch stellen genannt).
Perfektes Zuspiel im Fallen
Wenn der Ball zwischen Zuspiel und Angriffsschlag aufspringen
soll (indirektes Zuspiel), muss der Zuspieler ihn so berechnen,
dass er nach dem Aufspringen seinen höchsten Punkt in ca.
2,50 bis 3 m Höhe möglichst in Leinennähe hat,
weil er dann am wirkungsvollsten zu schlagen ist. Dabei muss
die Bodenbeschaffenheit, Entfernung zur Leine und evtl. die
Windrichtung ins Kalkül gezogen werden. Außerdem
sollte der Ball idealerweise etwas Vorwärtsdrall haben,
den der Angreifer zu seinen Gunsten ausnutzen kann. Es kann
aber auch direkt aus der Luft zugespielt werden, wenn der abgewehrte
Ball weit nach vorne zur Leine springt.
Ein guter Angreifer ist ohne gutes Zuspiel nur die Hälfte
wert. |
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| 4.5 Der Angriff |
| Überdurchschnittliche Schlag- und Sprungkraft
(die Bälle erreichen eine Geschwindigkeit von über
100 km/h), Blick für Schwächen im Stellungsspiel des
Gegners sowie variables Leinenspiel und großes Schlagrepertoire
sind die wesentlichen Merkmale eines guten Angreifers (Schlagmanns).
Seine Aufgabe ist es neben dem Aufschlag, einen erfolgreich
abgewehrten Ball beim Gegner zu versenken und somit zu punkten.
Er nutzt den Vorwärtsdrall eines gut gestellten Balles,
um aus dem Anlauf im Sprung mit voller Wucht in die Lücken
der gegnerischen Abwehr hineinzuschießen. Ideal ist es,
wenn er dabei den Gegner über Art, Richtung und Geschwindigkeit
des Angriffs möglichst lange im Unklaren lässt. Wie
bei der Angabe hat er auch beim Angriffsschlag aus dem Spiel
verschiedenste Variationsmöglichkeiten. Von seiner Spielweise
und seiner Trefferquote hängen im besonderen Maße
Erfolg oder Misserfolg seiner Mannschaft ab. |
| Eine Besonderheit gibt es beim Angriff in
der Halle. Meistens ist der Auslauf neben dem Feld durch die
Wände sehr eng begrenzt. Diesen Umstand macht man sich
zunutze, indem der Zuspieler versucht, den Ball beim Zuspiel
genau über die Leine zu legen, so dass der Schlagmann ihn
durch einen Prellball vor die Füße der gegnerischen
Angreifer gegen die Wand schlagen kann. Dabei darf der Angreifer
über die Leine greifen, sie jedoch nicht berühren.
Gegen diese Angriffsbälle gibt es keine echte Abwehrchance.
Das einzige Gegenmittel ist der Block. |
| Einer der abwehrenden Schlagmänner versucht
dabei, den vom Gegner an die Leine gestellten Ball mit ausgestrecktem
Arm zu blocken. Da er dabei natürlich in der Abwehrkette
fehlt, wird der Vierer-Abwehrriegel auseinandergezogen. Der
blockende Schlagmann kann sich aber auch in letzter Sekunde
entscheiden, in die Abwehr zurückzukehren, weil er sieht,
dass der gegnerische Ball schlecht zugespielt war. Das bedeutet
für seine vier Mannschaftskollegen, sich innerhalb von
Sekunden in die alte Abwehrposition zu begeben. Dazu gehört
ausgeprägtes Spielverständnis und gute Abstimmung
innerhalb der Mannschaft. |
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| 5 Unparteiische |
| Ein Faustballspiel wird von einem Schiedsrichter
geleitet, der von zwei Linienrichtern unterstützt wird.
Der Schiedsrichter besitzt die alleinige Entscheidungsbefugnis.
Er entscheidet in letzter Instanz über Punkt oder Fehler.
Da die Linienrichter relativ weit weg von ihm stehen, ist
er auch für das Beobachten der Seitenlinie auf seiner
Seite zuständig. Bei Ligaspielen oder international benötigt
der Schiedsrichter eine entsprechende Lizenz. Bei Turnieren
sind Ausnahmeregelungen erlaubt und üblich.
Die Linienrichter sind an den vom Schiedsrichter aus gesehen
gegenüberliegenden Feldecken stehend postiert. Stehend
deshalb, um den Spielern bei Aktionen außerhalb der
Feldbegrenzung ausweichen zu können. Ihre Aufgabe ist
den Linienrichtern im Fußball ähnlich. Bei Meisterschaften
und im internationalen Bereich besitzen sie eine vollwertige
Schiedsrichterlizenz. Neben dem Anzeigen von Aus-Bällen
(Fahne hochhalten) oder Gut-Bällen (Fahne nach unten
richten) machen sie den Schiedsrichter auf Regelverstöße
oder andere wichtige Spielsituationen aufmerksam, z. B. Einwechslungen,
Verletzungen, Unsportlichkeiten, Behinderungen im Auslaufbereich
usw. In den unteren Spielklassen werden auch Linienrichter
ohne Lizenz eingesetzt. Deren Aufgabe beschränkt sich
im Wesentlichen darauf, Aus- und Gut-Bälle anzuzeigen.
Der Beobachtungsbereich der Linienrichter ist die „eigene“
Grundlinie sowie die Seitenlinie bis zur Mitte. |
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